Zum Nachlesen und Kennenlernen


Quelle: Amazon
Quelle: Amazon

Gunter Träger und Andrea Ryćer:

 

Sorbische Küche- Serbska Kuchnja

 

Wenn man sich mit der Geschichte der Sorben und ihrer Kultur auseinandersetzt stößt man schnell auf Grenzen. Allgemein Bekanntes wie die Tradition des Osterreitens oder die eigene Sprache sind gut dokumentiert, aber wie sieht das Alltagsleben der Sorben fernab von Trachtenromantik und mühevollem Erhalt aus?

Essen Sorben eigentlich anders als Sachsen? - Diese Frage stellte ich mir schon länger, denn was für mich selbstverständlich ist wie Pellkartoffeln und Quark muss für andere Sachsen noch lange nicht "typisch" sein. 

Leider findet man kaum Literatur zu diesem Thema, und so ist dieses Buch ein kleiner Glücksgriff, wenn man es denn in die Hände bekommt. 

Da ich selbst meine Kindheit und frühe Jugend mit dieser Küche verbrachte kommt mir Vieles darin sehr bekannt vor, manchmal ist es wie ein Blick in die eigene Vergangenheit. Dies wird durch die Einleitungen zu den sorbischen Bräuchen im Jahreslauf und den Einblick in die bäuerliche Gesellschaft noch verstärkt. Nicht nur für Sorben oder Kochbegeisterte aus der Region ist dieses Buch ein ganz besonderer Tipp.

 

Mehr zum Thema Sorbische Küche...


Nikolai Grube:

 

Der Dresdner Maya-Kalender. Der vollständige Codex

 

Dresden hat nicht nur sächsische Kunst und Kultur zu bieten- im Buchmuseum der SLUB versteckt sich auch eine Schrift der besonderen Art- der Codex Dresdensis. Da es nur noch 3 bekannte erhaltene Maya- Kalender in der gesamten Welt gibt, und nur der Dresdner der Öffentlichkeit zugänglich ist, lohnt ein Besuch. Mehr dazu...

 

Das Buch von Nikolai Grube ist für Jeden geeignet, der sich wirklich einmal tiefgreifender mit den Mayas und ihren Göttern sowie ihrer Zeitmessung beschäftigen möchte. Trotz des nicht gerade leichten Themas schafft es der Autor, das Entdecken des Codex spannend zu machen. 


Quelle: amazon
Quelle: amazon

Hermann Fürst von Pückler-Muskau:

 

Briefe eines Verstorbenen

Wenn Sie wirklich viel Zeit in den Sommerferien haben und sich mit einem etwas speziellen Herrn auseinander setzen wollen, kann ich Ihnen nur empfehlen, mal etwas von Pückler zu lesen. Nicht über ihn- das haben zwar einige versucht, aber Pückler ist "Einfach nicht zu fassen...", wie auch die derzeitige Sonderausstellung in Bad Muskau heißt. Das Buch täuscht schon beim Titel- so tot war Pückler nicht, als er das Buch herausgab, und auch sonst sind die Briefe, die er an seine Ex-Frau und Verwalterin seines Gutes während seiner Englandreise schrieb wenig privat sondern vielmehr bewußte Vorbereitung zum Buch. Er schildert seine Erlebnisse in wundervoller, leicht zu lesender Form, gespickt mit Anekdoten und Sagen. Es sei allerdings vor der Länge gewarnt... Pückler liebt das Detail! 

 


Ludwig Richter:


Lebenserinnerungen eines deutschen Malers


Für Dresdner ist Ludwig Richter ein bekannter Name- Maler der Romantik- klar doch, der mit den Kindern und dem Brautzug und den detaillierten Naturdarstellungen. Aber über sein eigentliches Leben wissen die wenigsten viel mehr als das er in Dresden wirkte, vielleicht weiß noch der ein oder andere das Richter auch in Meißen Spuren hinterließ als Zeichenlehrer der Porzellanmanufaktur. Aber wußten Sie schon, das Richter so bekannt war seinerzeit das er sogar auf dem Fürstenzug vertreten ist? Und das er seine Karriere als Kupferstecher im Hause des Vaters begann und nur durch einen Gönner nach Italien reisen konnte um dort die Malerei zu erlernen? Wer sich für die Welt der Kunst im 19. Jahrhundert und die Entwicklung der Dresdner Romantik interessiert sollte mal einen Blick in Richters Lebenserinnerungen werfen. Dies ist sogar online und völlig kostenfrei möglich, per amazon e-reader oder hier:


http://gutenberg.spiegel.de/buch/lebenserinnerungen-eines-deutschen-malers-5453/1

 


Quelle: BB-Buch
Quelle: BB-Buch

Alfons Frenzel:

 

Lausitz grenzenlos

 

Wer denkt, ALLES über uns Sorben zu wissen, der irrt- auch wir Sorben selbst! Da gibt es noch so einige Geheimnisse zu entdecken und Verbindungen in die Welt zu erkunden. Dieses Buch ist ein unterhaltsames Beispiel dafür, wie man immer wieder seine Heimat neu entdecken kann.

 


Der geänderte Canalettoblick. Gründerzeit in Dresden
Quelle: DDBuch

Klaus Hoffmann-Reicker:

 

Der geänderte Canalettoblick

 

Dresden in der Gründerzeit- das bedeutet Unternehmergeist und eine neue Ausrichtung der Stadtanbindung durch die Eisenbahn. Das Buch ist eine Fundgrube für die Geschichte der Stadt im 19.Jahrhundert, denn es erzählt nicht nur von den üblichen Bekannten wie Ligner, sondern befaßt sich auch mit den weniger bekannten Erfindern und Unternehmern dieser Zeit.

 

 


Die Geisterseher. Magier, Goldmacher und Scharlatane
Quelle: DDBuch

 

Matthias Donath:

 

Die Geisterseher. Magier, Goldmacher und Scharlatane in Sachsen.

 


Matthias Donath widmet sich in diesem Buch dem (Aber-)Glauben unserer sächsischen Vorfahren und der Geschichte der "Suchenden". Denn letztendlich ging es immer darum, zu erfahren, was andere nicht wissen, das Verborgene oder den Stein der Weisen zu finden. Und immer wieder gab es Männer, die viel versprachen und meist nur sehr gute Lügner waren. Wie immer schreibt Donath verständlich und kurzweilig und bringt somit diesen "mystischen Teil" sächsischer Geschichte näher.


Wagners Tränen
Quelle: DDBuch

 

Rüdiger Janczyk: 

 

Wagners Tränen -Historischer Kriminalroman

 


Ein Krimi, der in Dresden spielt und bei dem Wagner die Hauptrolle spielt? Da war ich gespannt- und wurde nicht enttäuscht. Janczyk verbindet die Geschichte des exzentrischen Wagner und die Geschehnisse des Maiaufstandes mit einem Kriminalfall. Und es wirkt nicht lächerlich, was irgendwie schon beeindruckend ist. Da Wagner in diesem Jahr DAS THEMA hier in Dresden ist und ich seine Biografie gut kenne, ist das Buch recht flott zu lesen, ob man ohne Wagner zu kennen so schnell im Verständnis ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Man sollte Wagner und seine Eigenheiten besser kennen, um das Buch auch auf gewisse Weise amüsant zu finden. Dann lernt man allerdings selbst als Dresdner noch etwas dazu und findet ein Stück Geschichte als Krimi verpackt in Wagners Tränen.


Görlitz- Eine Stadt mit vielen Gesichtern- zur Website
Zur Homepage von Unser Görlitz

 

Frank Vater:

 

Görlitz-eine Stadt mit vielen Gesichtern

 

Ein Reiseführer der besonders schönen Art. Sehr unterhaltsam und nicht nur für Architekturfans ein Muss, wenn man die Stadt an der Neisse besucht.


Zur Homepage des Verlags Kein & Aber
Zur Homepage des Verlags Kein & Aber

 

Petra Foede:

 

Wie Bismarck auf den Hering kam

Kulinarische Legenden

 

Es gibt ja viele Legenden dazu, wer wann welches Gericht erfunden hat. In diesem Buch erfährt man viel Amüsantes dazu, wie es wirklich gewesen sein könnte. Auch unserre sächsischen Legenden kommen auf den Prüfstand- die Kaffeesachsen ebenso wie das Russisch Brot. Unterhaltsam und kurzweilig.


Sabine Ebert- Hebamme Saga
Zur Homepage von Sabine Ebert

 

 

Sabine Ebert: 

 

Hebamme-Romanreihe

 

Die Besiedlung Sachsens und die Erschließung des Freiberger Landes, verbunden mit den Silberfunden, die Markgraf Otto den Beinamen der Reiche einbringen sollen, sind Thema dieser 5teiligen Saga von Sabine Ebert. Sehr anschaulich wird das Ende des 12.Jahrhunderts und eine starke Frau in einer von Männern dominierten Umwelt gezeigt.

 

 

 


Regina Röhner- Eine Kurfürstin in der Küche
Zur Homepage von Regina Röhner

 

Regina Röhner:

 

Eine Kurfürstin in der Küche

Anna von Sachsen und ihre Rezepte

 

Kleine Anekdoten aus dem Leben von "Vater August" und "Mutter Anna"  lassen die Familie der Wettiner in neuem, privateren Licht erscheinen. Von 15 gemeinsamen Kindern sterben die meisten in den ersten Lebensjahren, trotz allem ist Anna eine beeindruckend starke Kurfürstin, Köchin, Heilkundlerin und Wirtschafterin. Ausgewählte Rezepte laden zum Probieren ein.


Corina Bomann Das Krähenweib
Zur Homepage von Corina Bomann

 

Corina Bomann:

 

Das Krähenweib

 

Anhand der Geschichte der Henkerstochter Annalena Habrecht wird die Geschichte des "Goldmachers" Johann Friedrich Böttgers veranschaulicht.


Dresdner Hefte
Zu Dresden Buch

 

 

 

Dresdner Hefte 1-...

sowie Sonderausgaben

 

Die Dresdner Hefte erscheinen vierteljährlich seit 1983 und werden vom Dresdner Geschichtsverein e.V. herausgegeben.

 

 


Erich Kästner. Als ich ein kleiner Junge war
Zum Dresdenladen

 

Erich Kästner

 

Als ich ein kleiner Junge war

 

 

Erich Kästner ist Kind geblieben- und zeigte dies immer wieder in seinen Kinderbüchern. Das Buch spiegelt seine Dresdner Kindheit auf unterhaltsame Weise in kleinen Geschichten wieder. Ideal als Geschenk für einen lieben Menschen- und nicht nur für Kinder eine Entdeckungstour durch das Dresden der Zeit kurz nach 1900.


Reinhard Lämmel. Original Sächsisch
Zu Dresden Buch

Reinhard Lämmel

 

Original Sächsisch

The Best of Saxonian Food

 

"Die Sachsen machen ihre Eroberungen nicht durch Waffen,sondern durch Witz, nicht durch ihre Soldaten,sondern durch ihre Frauen, nicht mit Gewehrkugeln,sondern mit Kuchen und nicht mit Schießpulver, sondern mit Backpulver."

 

Zitat eines Touristen aus dem 19.Jh. nach seiner Rundreise durch Sachsen

 

Für einen ersten Überblick über die Regionalküche kann dieses Buch recht hilfreich sein. Vor allem englischsprachige Gäste können Sachsen im kulinarischen Sinne kennenlernen, da es zweisprachig ist.

 

One of only a very few books about Saxonian cooking in english.


Essen und Trinken wie August der Starke
Zu Dresden Buch

 

Mario Süßenguth

 

Essen und Trinken wie August der Starke

 

Ein Muß für jeden lebensfrohen Sachsen, um August den Starken als Gourmet seiner Zeit kennenzulernen. Ob Schnepfendreck oder Austern per Kochkutsche- das Buch entführt auf amüsante Art in Barocke Zeiten, und ganz nebenbei erfährt man auch etwas über die kulturhistorische Bedeutung von Lebensmitteln und ihren Einfluß auf den Gang der Geschichte. Und wie immer gilt: die wichtigsten Entscheidungen werden zu Tisch getroffen. Lesen und genießen Sie doch einmal selbst.

 

Mein Urlaubs-Buchtipp für entspannungssuchende

Hobby- Historiker.